“Wir arbeiten selbst mit Daten — aber DPP ist nochmal eine eigene Welt. Mit Nulara konnten wir anfangen, ohne vorher wochenlang Anforderungen zu wälzen.”
Die Herausforderung.
Ziya GmbH entwickelt und vertreibt Industrieprodukte an gewerbliche Kunden in Deutschland und der EU. Mit der schrittweisen Einführung der ESPR-Verordnung ab 2026 stand das Unternehmen vor einer klaren Aufgabe: Produktdaten, die über Jahre in verschiedenen ERP-Modulen, Excel-Listen und PDF-Datenblättern gewachsen waren, mussten zu strukturierten, maschinenlesbaren Produktpässen werden — und das vor der ersten verbindlichen Deadline.
Der Druck kam nicht nur von der Regulierung. Auch Einkäufer auf Kundenseite fragten zunehmend nach Nachhaltigkeitsnachweisen, Materialherkünften und Compliance-Dokumenten. Wer diese Daten nicht liefern konnte, verlor Ausschreibungen.
“Wir wussten, dass wir die Daten haben. Aber sie lagen in fünf verschiedenen Systemen, in drei verschiedenen Formaten. Kein Mensch konnte auf Knopfdruck sagen, was in einem Produkt steckt.”
Der Ansatz.
Das Team entschied sich, Nulara nicht als reines Compliance-Werkzeug einzusetzen, sondern als zentrale Produktdatenplattform. In einem ersten Schritt wurden bestehende Stammdaten über die Nulara-API importiert und automatisch auf ESPR-konforme Datenfelder gemappt.
Fehlende Informationen — Materialnachweise, Herkunftszertifikate, technische Spezifikationen — wurden gezielt nachgepflegt, statt blind alle Daten zu migrieren. Ein wöchentlicher Sync mit dem ERP stellt sicher, dass neue Produkte automatisch in den DPP-Prozess einfließen, ohne manuelle Eingriffe.
Das Ergebnis.
Drei Monate nach dem Start mit Nulara hatte Ziya GmbH für alle relevanten Produktlinien vollständige, ESPR-konforme Datensätze. Die ersten Produktpässe wurden an Pilotprodukte ausgespielt — mit QR-Code, GS1 Digital Link und rollenbasiertem Datenzugriff für Kunden und Behörden.
Der Prozess, der vorher Wochen gedauert hätte, lief in Stunden — wiederholbar, auditierbar und ohne manuelle Nacharbeit. Ziya ist damit eines der ersten Industrieunternehmen seiner Größe, das DPP-Readiness nicht als Kostenpunkt, sondern als Vertriebsargument einsetzt.