Was bedeutet Ökodesign?
Ökodesign plant Nachhaltigkeitsanforderungen direkt in Produktentwicklung und Lebenszyklus ein.
Unter der ESPR kann Ökodesign Anforderungen an Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Energie- und Ressourceneffizienz, Recyclingfähigkeit, Stoffe, Recyclinganteile und Umweltfußabdruck umfassen. Die Verordnung ist ein Rahmenrecht; konkrete Pflichten entstehen produktgruppenspezifisch über delegierte Rechtsakte und werden durch den ESPR Working Plan priorisiert.
Warum ist das für DPP und Compliance relevant?
Der DPP ist die Informationsschicht für viele Ökodesign-Anforderungen, wenn der jeweilige delegierte Rechtsakt ihn verlangt. Was im Produkt verbessert werden soll, muss dann in Datenfeldern, Nachweisen, Zugriffsebenen und Verbraucher- oder Behördeninformationen sichtbar werden.
Was sollten Teams vorbereiten?
Produktteams sollten Ökodesign nicht erst in Compliance übersetzen, wenn der delegierte Rechtsakt kommt. Entwicklungsmerkmale wie Austauschbarkeit, Reparaturanleitung, Materialwahl, Recyclingpfad, Stoffbeschränkungen und Umweltfußabdruck sollten früh als strukturierte Produktdaten geplant werden.
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Quellen